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Mein Weg & Sein

»Frieden beginnt mit Hingabe  und Hingabe ist das Gegenteil von Habenwollen.«

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Es war im Sommer 1994, als ich mir die Sinn-Frage mit aller Deutlichkeit stellte: „Ist es das, was ich vom Leben will?“

Beruflich ständig unter Druck, privat in einer Krise, mit meinem Latein am Ende, besuchte ich ein Seminar. Damit begann mein, wenn man es so nennen will, spiritueller Weg oder ganz einfach, der Weg zu mir selbst.

Wer war ich bis dahin?

… Mitarbeiterin der Rechtsabteilung eines Großbetriebes – Beauftragte im Bereich Jugend und Kultur – Verantwortliche für Auslandsverbindungen in einem mittelständischen Unternehmen – Führungskraft in einer Gesellschaft für Finanzdienstleistungen.

1995, ein Jahr nachdem ich meinen Weg des Mich-Selbst-Findens begonnen hatte, zog ich Bilanz. Mein Umsatz hatte sich verdoppelt und – meine Freizeit auch. Eigentlich toll.

Einige Zeit später erkannte ich etwas, das mein Leben grundlegend veränderte – die Menschen suchen Sicherheit im Außen, u.a. in Form von Kapitalanlagen, weil sie innere Sicherheit nicht haben. Desto größer die Unsicherheit im Innern, desto mehr die Suche nach Absicherung im Außen. Doch selbst das größte Mühen im Außen kann die Lücke im Innern nicht schließen.

Mit dieser Erkenntnis war es mir nicht mehr möglich, diesen Beruf weiter auszuüben und den Menschen eine scheinbare Sicherheit zu „verkaufen“. – Ich entschied mich, fortan den Menschen den Weg zu zeigen, die Sicherheit in sich zu finden. Coaching, Vorträge, Seminare.

Zu meinen Klienten gehörten Privatleute ebenso wie Führungskräfte, Mitarbeiter, Unternehmer und Freiberufler, nahezu jeder Altersgruppe und der verschiedensten Branchen, sie kamen aus Deutschland, Österreich und Südtirol. – Ich half ihnen, aus scheinbar nicht zu meisternden Krisen, zu Entscheidungen, zum Durchbruch und zu wirtschaftlichem Erfolg.

*  *  * 

Atheistisch aufgewachsen, gab es für mich einst nur die materielle, sichtbare Welt, immer nach Beweisen suchend. Doch mein Wunsch nach Veränderung war damals so groß und so tief, daß ich begann zu glauben. Ich setzte keine Grenzen – und erhielt grenzenlose Unterstützung, aus einer Quelle, von der ich zuvor gar nicht wußte, dass es sie gibt.

Ich begann, alles zu studieren, die Menschen, die Situationen. Mich für die verschiedenen Kulturen und Religionen zu interessieren.​ Begann zu meditieren und befasste mich mit unterschiedlichen Praktiken  dabei habe ich mich stets zurückgezogen sobald viele Regeln auftauchten oder etwas starr wurde. Und mich hingegeben, wenn die Faszination groß war.

Später widmete ich mich unterschiedlichen Arten der Heilung, und der Transformation. Mehr und mehr erschlossen sich mir die tiefen Hintergründe und Zusammenhänge des Seins.

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Inspiration fand ich bei einigen großen Meistern – vor allem durch die unbeschreibliche Liebe und Weisheit Paramahansa Yoganandas, der klaren Einfachheit Ramana Maharshis und Sri Nisargadatta Maharaj. Sowie durch Daskalos und Elisabeth Haich.

Die kurze und doch so lebendige Begegnung mit Rinpoche Kunzang Dorje im Frühjahr 2008 öffnete mir dann unmittelbar die Tür zum Herzen, und damit zu einer immer größeren Weite. 

*  *  * 

 

Im Laufe der Zeit ging es auch bei meinem Klientel immer mehr um innere Werte. – Tiefe innere Klarheit zu finden. – Neue Türen in ihrem Leben zu öffnen. Ein erfülltes Leben zu führen. 

Letzendlich geht es heute mehr denn je darum, dass der Einzelne zu seinem Selbst findet, zu seinem wahren Sein, und damit zu seiner eigenen Wahrheit. 

»Nichts beginnt im Außen, alles beginnt in uns..«

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